Leider ist auch Gears of War der Prequeleristis verfallen. Judgment spielt 15 Jahre vor den Ereignissen aus Teil 1. Neuer Protagonist ist Damon Baird. Ja, Baird, der langweiligste Charakter aus dem Gears of War-Universum. Aus meiner Sicht nicht gerade ein cleverer Schachzug.

Das Spiel wurde zum ersten Mal in der Serie auch nicht von Epic Games entwickelt, sondern von der Tochterfirma People Can Fly, die bekannt sind für die Painkiller-Serie und Bulletstorm sind. Während ich Bulletstorm für unterschätzt halte, haben sie bei Gears of War: Judgment tief ins Klo gegriffen. Langweilige Levels mit den immer gleichen Verteidigungsmissionen wollten nicht ansatzweise den Charme der Hauptreihe versprühen.

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Ich bin absolut kein Freund dieses Prequels und hier riecht es wirklich an allen Ecken und Kanten des Spiels nach melken der Cashcow.

Meine Empfehlung: Lasst Judgment aus und spielt, wenn ihr, nach drei Teilen Gears of War, noch nicht genug habt bis Teil vier erscheint, Bulletstorm! Bulletstorm ist extrem unterhaltsam und bei mir ist der Humor unfassbar gut angekommen. Das bessere Spiel im Verhältnis zu Judgment ist es aber immer. In vielerlei Hinsicht spielt sich Bulletstorm wie ein Gears of War Ego-Shooter und das funktioniert sehr gut. Das Kill with Skill System bei dem ihr Punkte für immer abgefahrenere Kills bekommt, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Diese Punkte sind gleichzeitig die Währung des Spiels für neue Waffen und Munition. Alle Waffen haben zwei unterschiedliche Schussmodi und sind teilweise sehr abgefahren. Auch die Grafik ist sehr überzeugend. Aber hierzu noch eine Warnung, die deutsche Version mit der USK-ab 18-Freigabe ist stark beschnitten worden und sollte gemieden werden!

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