Jährlich grüßt das Battlefield. Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Shooter aus dem Hause Dice geben. Dieses mal allerdings im Zeitraum des ersten Weltkriegs, was von vielen Fans positiv aufgenommen wurde. Das Waffenarsenal ist dementsprechend beschränkt und es wird notgedrungen zur Schaufel gegriffen. In der Sinai Wüste haben wir eine Runde Conquest gespielt.

Es war letztendlich nur eine Frage der Zeit bis sich einer der großen Egoshooter-Developer dazu entscheidet den Schritt in Richtung ersten Weltkrieg zu machen. Während Activision mit Call of Duty immer weiter in den Abgrund stürzt scheint sich Dice mit Battlefield One zumindest bis jetzt die Gunst der Fans gesichert zu haben.

Dabei bietet Battlefield One gegenüber Battlefield 4 und Battlefield Hardline keine bahnbrechenden Innovationen. Es ist lediglich ein Battlefield mit neuem Setting, wobei dieses wie eine Bombe eingeschlagen ist. Die Vorfreude für Battlefield One ist riesig, was durch die langen Wartezeiten auf der Gamescom bestätigt wird. Bis zu 6 Stunden musste gewartet werden um eine Runde Battlefield zu spielen.  Dabei scheint auch dieses Battlefield technisch nicht Fehlerfrei zu sein. Kurz nach der Eröffnung der Messe um 9:00 Uhr teilten uns Mitarbeiter von EA mit, dass Battlefield One nicht starten würde und auf die Entwickler von Dice gewartet werden müsse bevor es losgehen kann.

Nach einer kurzen Präsentation und einem Trailer konnten wir uns dann in die Schlacht um die Wüste Sinai stürzen. Mit Pferden und bewaffneten Mannschaftstransportern machten wir uns also auf die Kontrollpunkte in dem Wüstendorf einzunehmen. Dabei können wir aus verschiedenen Klassen wie leichter und schwerer Infanterie als auch Scharfschütze und Support wählen.

Bei 32 Spielern auf jeder Seite und 8 einzunehmenden Kontrollpunkten dünnte sich das große Schlachtfeld allerdings sehr aus, sodass ein Feuergefecht zur Rarität wurde und meist nur die Scharfschützen wirklich Arbeit hatten. Das Design des Schlachtfeldes, abgesehen von der Größe, ist allerdings gut gelungen. Neben einem abgelegenen Stützpunkt befand sich ein weiterer Kontrollpunkt in einer Schlucht. Zusätzlich zu den normalen Klassen solltes es noch den Panzerzug und die Heldenklassen wie Flammenwerfer geben. Diese konnte wir in unserem Match allerdings nicht sehen.

Insgesamt bietet Battlefield One die gewohnte Action in neuer Verpackung. Es wird nicht viel neues gemacht und eher auf dem schon vorhandenen, alten, aufgebaut. Dies ist natürlich keineswegs Negativ aufzufassen – Es scheint allerdings so, dass viele Fans den Kauf nur von dem Setting abhängig machen. Dice hat also eine gute Entscheidung mit der Thematik des Ersten Weltkrieges getroffen. Trotzdem gilt es abzuwarten ob Battlefield One von den gleichen Problemen und Kinderkrankheiten geplagt wird wie es schon für Battlefield 4 und Hardline der Fall war.

Die Beta für Battlefield One startet am 31. August