Bereits kurz nach den ersten Gameplay Trailern zu Civilazation VI wurde in der Fanbase heftig über den neuen Look des kommenden Strategiespiel-Klassikers diskutiert. Die bunte und comichafte Optik erntete viel Kritik von allen Seiten.
Wir haben Civilazation VI auf der  angespielt und sind trotz gewöhnungsbedürftiger Grafik positiv überrascht.

Als großer Fan von Strategiespielen und insbesondere von Civilization ist es natürlich immer eine Freude ein neues Spiel des Franchises spielen zu dürfen. Im Vorfeld gab es allerdings weitreichende Diskussionen über den Grafikstil und warum Firaxis sich für exakt dieses Design entschieden hat. Antworten darauf gibt es kaum, die Fanbase ist allerdings verständlicherweise empört über den Rückschritt von einer realistischen zur eher bunten und comichaften Optik. Abgesehen von der Optik glänzt Civilization in den ersten Runden mit flüssigem und Abwechslungsreichem Gameplay.

 

Sowohl das neue Distriksystem als auch das Agendasystem fügen sich nahtlos in die bereits vorhandenen Elemente ein. Die Platzierung der Menüs ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, da einige von ihnen wie zum Beispiel das Baumenü spiegelverkehrt im Vergleich zum Vorgänger sind. Das neue Politiksystem erlaubt es zwischen mehreren Agenden, je nach Bedarf, flexibel zu wählen. Allerdings können nur noch, je nach Volk, drei bis vier Agenden gleichzeitig aktiv sein. Es liegt also an dem Spieler die bestmöglichen Agenden für jede Situation einzuführen.

Das Distriktsystem schiebt einen Riegel vor viele Gebäude, denn ohne den entsprechenden Distrik können viele Gebäude nicht gebaut werden. So ist der akademische Distrikt eine Vorraussetzung für die Bibliothek. Jede Stadt fühlt sich durch die Distrikte deutliche größer an und ist nicht wie bei dem Vorgänger nur auf ein Feld beschränkt. Distrikte müssen ebenfalls weise gewählt werden um jedem individuelle Spielstil gerecht zu werden, denn jedes Feld, das zu einer Stadt gehört, kann jeweils nur einen Distrikt beinhalten.

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Auch das Forschungssystem wurde generalüberholt und Barbaren haben jetzt von Anfang an mehr Einheiten und sind noch agressiver als zuvor. Zusätzliche Features wie Religion ausCivlization V: Gods and Kings oder das Handelssystem wurden ebenfalls übernommen und sind von Anfang an im Spiel verfügar. Alles in allem bringt Civilization VI neuen Wind in die Serie und macht trotz gewöhnungsbedürftiger Grafik eine Menge Spaß, es spielt sich sehr flüssig und scheint auf den ersten Blick sehr gut optimiert. Ob sich dies dann auch im Endgame halten kann bleibt abzuwarten – Wir sind auf jeden Fall gespannt und freuen uns schon auf den Release.

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Profilbild von Danny Heinrich

Freund von gepflegten Strategie- und Rollenspielen sowie des sinnlosen klickens von Kreisen auf dem Bildschirm zu fernöstlichen Melodien.

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