Unserer Kollegen von der Gamestar hatten die Möglichkeit ein Interview mit BioWares General Manager Aaryn Flynn zu führen. Dadurch konnten einige neue Details zum bereits 4. Teil der Mass Effect-Reihe veröffentlicht werden.

Auf der E3 Pressekonferenz von EA hat man sich bestimmt mehr von Mass Effect: Andromeda erhofft, als man letztendlich bekommen hat. Die Möglichkeit bestand zwar noch, dass es bei Microsoft oder Sony gezeigt wird, aber daraus wurde dann auch nichts. Das Behind the Scene-Video mit einigen Gameplay Szenen war keines falls schlecht, doch mehr wäre definitiv drin gewesen.

Unsere Kollegen von der Gamestar bringen nun dieses „mehr“. Sie hatten die Gelegenheit mit Aaryn Flynn, General Manager von BioWare, zu sprechen. Zur Sprache kam dabei auch, dass man sich mehr am ersten Mass Effect orientieren möchte. Die Andromedagalaxie ist ein komplett neuer Schauplatz und soll wie der erste Teil „ein Gefühl der der Faszination für die Fremdartigkeit und all die neuen Dinge des Universums geweckt werden.“ Allerdings sind die vielen Welten in Andromeda weitestgehend unerforscht und der Spieler wird der erste Mensch sein, der einen Fuß auf diese setzen wird. Der Mako ist bekanntlich auch wieder dabei – nur hoffen wir, dass er besser sein wird als der aus dem ersten Teil.

Als ersten Teils der Reihe wird uns Mass Effect: Andromeda eine Open World bieten. Genau Details dazu nannte Flynn jedoch nicht und er hat auch beruhigende Worte für Sammelquests und Standardaufgaben parat. So sprach er darüber, dass es Guten Stoff für tolle Quests geben wird „und andere Interessante Dinge“. Dragon Age: Inquisition bekam sowohl viel Lob als auch viel Kritik, gerade für die eher langwierigen Sammelquests, die eher an ein MMO erinnern. Den gleichen Fehler möchte man bei Mass Effect: Andromeda wohl nicht wiederholen. Zudem hat es auch geholfen, dass man bereits bei Inquisition an der Frostbite Engine gearbeitet hat.

Verständlicherweise kam auch die Frage auf, wie BioWare mit dem Ende von Mass Effect 3 umgehen würde. Sie wollen, dass Spieler der Trilogie das Gefühl haben diese auch erlebt zu haben, aber dennoch sei es auch ein schmaler Grat. Flynn sei sich aber sicher, dass BioWare dies hinbekommen hat. Ob es Hinweise auf das Ende von Mass Effect 3 geben wird bleibt vorerst unklar.

Im Vorfeld wurde immer wieder betont, dass der Zug in die Andromedagalaxie dafür sorgen wird, dass die Menschheit und der Spieler nun das wahre Alien ist. In Wirklichkeit war man das auch in der ersten Trilogie, da man noch nicht lange in der Gemeinschaft der anderen Völker war. Das Storytelling soll sich bei Andromeda aber sehr viel mehr darauf beziehen, wie es wäre, wenn die Menschheit nun die Aliens sind, die an einen neuen Ort gelangen und dort Entscheidungen treffen. Laut Flynn sowohl im positiven als auch im negativen.

Zu guter Letzt beruhigt Flynn noch die Sorgen einiger, dass die Entwicklung schlecht laufen würde. Unter anderem kam diese auf, weil einige wichtige Leute den Entwickler verließen. Laut Flynn seien die Sorgen unbegründet. Im Herbst möchte man neue Infos preisgeben und allem Anschein scheint der N7 Day, der 7. November, dafür herzuhalten.

Mass Effect: Andromeda erscheint im Frühjahr 2017 für PC, Xbox One und Playstation 4.