Die erste Folge von „Kampf der Universen“ ist vorbei und nach Star Wars darf sich nun das Avatar-Universum beweisen. Ist das Original besser oder darf die Nachfolgerserie sich den begehrten Platz an der Sonne sichern? Seid beim ersten Teil von Folge 2 dabei!

Das Kapitel Star Wars ist abgeschlossen und somit beginnt heute die 2. Folge von „Kampf der Universen“. Der Aufbau ist hierbei ähnlich sein wie bei Folge 1. Der erste Teil, der hiermit beginnt, wird sich um die Welt von den beiden TV-Serien Avatar: Der Herr der Elemente und Die Legende von Korra kümmern. Teil 2 wendet sich an die Geschichte und in Teil 3 geht es um wichtige Charaktere.

In dieser Artikelreihe werden die Comics zu den Serien nicht hinzugezogen, gerade weil es von Korra keine gibt. Auch an dieser Stelle muss ich eine Spoiler Warnung angeben, wer die Serien nicht bis zum Ende gesehen hat, kann hier ein paar Dinge vorweggenommen werden. Also erst anschauen, dann hier lesen. Doch nun Schluss mit erklären, beginnen wir endlich!

Spoiler Warnung!

 

Was für eine Zeit ist das?

Avatar: Der Herr der Elemente

Die Welt von Avatar ist an verschiedene asiatische Kulturen angelehnt und die vier Elemente (Feuer, Erde, Luft, Wasser) brachten nicht nur Bändiger hervor, sondern auch vier unterschiedliche Völker (Feuernation, Erdkönigreich, Luftnomaden, Wasserstämme). Während lange Zeit Frieden herrschte, änderte sich alles als die Feuernation den anderen den Krieg erklärte. Die Feuernation konnte viele Siege einheimsen und rottete die Luftnomaden fast vollständig aus. Einer überlebte jedoch – Aang, der letzte Luftbändiger und der nächste Avatar. Nur der Avatar, der Herrscher der vier Elemente, hätte sie aufhalten können, doch dieser verschwand. Erst 100 Jahre später finden die Wasserbändigerin Katara und ihr Bruder Soka Aang in einem Eisberg. Gemeinsam mit Aangs Luftbison Appa, der ebenfalls im Eisberg war, reisen die drei durch die Welt, damit Aang alle anderen Elemente erlernen kann um somit den Feuerlord zu besiegen und Frieden in der Welt wieder herzustellen.

 

Die Legende von Korra

70 Jahre nach dem Ende des Krieges, den Aang und seine Freunde beenden konnten, stirbt Aang und somit wird ein neuer Avatar geboren. Dieser neue Avatar wird die vorlaute und kämpferische Korra, die im Südlichen Wasserstamm geboren wurde. Nach vielen Jahren des Trainings, indem sie die Elemente WasserlmFeuer und Erde meisterte, soll sie von Tanzin, einem Sohn von Avatar Aang und Katara, das Luftbändigen erlernen. Doch Unruhen in Republica, der Hauptstadt Vereinten Republik der Nationen, die nach dem hundertjährigen Krieg von Avatar Aang, Feuerlord Suko und dem Erdkönig Kuei gegründet und zur Heimat von Menschen aller Nationen wurde, verzögern ihr Training. Dennoch geht sie mit ihrem Begleittier Naga, einer Polarbärhündin, nach Republica um von Tanzin zu lernen. In der Stadt lernte sie auch schnell die beiden Profi-Bändiger und Brüder Mako, der ein Feuerbändiger ist, und Bolin, der Erbändiger ist, kennen. Gemeinsam mit Asami Sato versuchen die Freunde die Equalisten und ihren Anführer Amon aufzuhalten, der alle Bändiger vernichten will.

Fazit:

Während bei Aang der hundertjährige Krieg herrscht und es über die gesamte Laufzeit der Serie darum geht den Krieg zu beenden und die Harmonie in der Welt wiederherzustellen, ist die Welt von Korra anders. Durch Republica lebten die Menschen lange zusammen, wodurch sich die Technologie rasant fortschritt. Bei Korra gab es Autos, auch Satomobil genannt, und technologisch weit fortgeschrittene Flugmaschinen. Beides war bei Aang stellenweise noch undenkbar. Retro-futuristisch heißt der Stil bei Korra im übrigen. Dennoch treten bei Korra mehr große Konflikte auf, als bei Aang. In jeder Staffel trat jemand neues gegen die noch junge Korra an und man merkte wie jeder von ihnen ihre Spuren bei ihr hinterließen, sei es physisch oder psychisch. Gleichzeitig traten fast alle für Ziele ein, das auch in unserer Welt wichtig ist. Dinge wie Gleichberechtigung, für das Amon stand. Während die Welt von Aang noch an das traditionelle China erinnert, ist die Welt von Korra eher ein Abbild von den USA in den Jahren der 1960er, wobei auch dort chinesischer Einfluss überall zu finden sind. Trotz der rasanten technologischen Weiterentwicklung bei Korra, sind die Nationen immer noch aufgeteilt, doch Republica hat sie zumindest deutlich näher zusammengebracht.

Grundsätzlich sind beide Zeiten spannend und unterscheiden sich deutlich, was unter anderem dem technologischen Fortschritt geschuldet ist. Natürlich ist aber auch der hundertjährige Krieg ein großes Thema bei Aang, der bei Korra wegfällt. Dabei veränderte sie die Welt wohl nachhaltig ähnlich stark wie Aang, denn mit Öffnung der Geisterwelt hat Korra eine Tat vollbracht, die durchaus auf einer Ebene mit dem Ende des hundertjährigen Kriegs und der Gründung von Republica steht. Schließlich brachten ihre Taten auch die Luftbändiger zurück, etwas das sich Aang immer gewünscht hat.

Obwohl ich Avatar: Der Herr der Elemente sehr mag, find ich die Welt von Die Legende von Korra tatsächlich besser. Unter anderem das Profibändigen hat es mir angetan und tatsächlich fand ich die verschiedenen Gegner von Korra spannend, auch wenn nicht alle so spannend waren wie Feuerlord Ozai bei Aang. Zudem find ich Republica als Haupthandlungsort interessant, da die Stadt viel zu bieten hat und sich im verlauf der Serie auch sehr veränderte.