Es ist Zeit diese Folge zu einem Abschluss zu bringen, denn im heutigen Teil geht es um die Helden und Bösewichte der einzelnen Ären. Da es sehr viele gibt, selbst wenn man die Bücher, Comics und Videospiele nicht miteinbezieht, gibt es hier nur einen kurzen Einblick in, die meiner Meinung nach, Wichtigsten.

Wie schon in  den vorherigen Teilen in der ersten Folge von Kampf der Universen, widme ich mich hier der Ära der Alten Republik (The Old Republic, Knights of the Old Republic 1 und 2) und der Ära des Aufstiegs des Imperiums (Filme 1-6 + Rebels und The Clone Wars). Im Abschluss folgen nun noch die Helden und Bösewichte dieser beiden Zeiten. Also habt viel Spaß, lernt einiges und es mögen die Besseren gewinnen!

Doch Vorsicht, es wird Spoiler zu einigen dieser Helden oder Bösewichte geben. Schaut euch ihre Namen also genau und denkt dann darüber noch einmal nach, ob ihr schon auf dem aktuellen Stand seid. Allerdings versuch ich natürlich es so Spoilerfrei wie möglich zu halten.

Bösewichte

Ära der Alten Republik

Darth Malak:

In der Ära der Alten Republik gab es so einige Bösewichte, doch Malak ist etwas besonders, denn er ist ein Teil der grandiosen Geschichte rund um Darth Revan, seinem ehemaligen Meister den er verriet. Das ist bei den Sith ja nicht unüblich. Malak selbst, der einst ein Jedi von freundlichem Gemüt war, war trotz seiner Bosheit und Hingabe zur Dunklen Seite der Macht kein komplett kaltherziges Monster, da er auch kurz vor seinem Tod Revan nicht die Schuld am Ablauf der Geschehnisse gab, sondern sich selbst. Dennoch muss man sagen, gehört er definitiv zur wahren Inkarnation der Sith, der auf seinem düsteren Weg über viele Leichen ging.

Darth Nihilus:

Nihilus war ein männlicher Sith-Lord von ungeheurer Macht und Hingabe an der Dunklen Seite. Was ihn so besonders macht ist seine Fähigkeit ganze Planeten die Lebenskraft zu entziehen und somit unwirtlich zu machen. Eine Fähigkeit die sehr selten ist und ihm den Namen „Lord des Hungers“ einbrachte. Wie viele Sith blickt er auf andere herab, dazu kommt aber auch, dass er machtsensitive zutiefst verachtete und ihnen keine Gnade zeigte. Bei dem Versuch einen Planeten, der gerade im Wiederaufbau ist, zu bombardieren wird er von der Verbannten getötet.

Darth Nox:

Vom Sklaven zum Mitglied vom Rat der Sith. Das ist ein steiniger Weg und doch hat Darth Nox es geschafft seine Meisterin unschädlich zu machen, sich gegen ein Mitglied des Rats der Sith behauptet und letztendlich seinen Platz eingenommen. Die Machtbasis von Darth Nox, geboren unter dem Namen Kallig, einem alten und ruhmreichen Namen unter den Sith, reicht von seiner treuen Crew der Fury und seinen beiden Schülern, Ashara und Xalek, bis hin zu den Armeen von verschiedenen Moffs des Sith-Imperiums. Trotz seines steilen Aufstiegs und den internen Kämpfen, wurde er auch zu einem Helden des Sith-Imperiums, indem er Darth Malgus, der sich selbst zum Imperator ernannte, besiegte und sein Imperium zerschlug. Obwohl er dem Imperium treu diente, war er auch darauf aus die Herrschaft des Imperiums zu übernehmen und verbündete sich zudem mit Darth Marr, dem ältesten aber auch einflussreichsten Mitglied des Rats der Sith.

 

Ära des Aufstiegs des Imperiums

Darth Sidious:

Das größte Mastermind im Star Wars-Universum bekommt natürlich einen Platz unter den wichtigsten Schurken im gesamten Franchise. Sheev Palpatine, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, entwickelte den Plan zur vollständigen Vernichtung des Jedi-Ordens, der letztendlich auch funktioniert. Zwar starben nicht alle Jedi, aber dennoch kann man ihn als erfolgreich zählen. Zudem konnte er den Auserwählten, Anakin Skywalker, auf die Dunkle Seite der Macht ziehen und ihn zu seinem Schüler machen. Letztendlich hatte er das erste Galaktische Imperium geschaffen und zählte zu den mächtigsten Sith aller Zeite, außerdem war er trotz seines hohen Alters immer noch stark und konnte sich selbst gegen Jedi-Meister Yoda behaupten. Auch ist er absolut grausam und zwang die Galaxis einen Krieg auszufechten, der von ihm geleitet und gelenkt wurde. Ein wahres, bösartiges Genie.

Darth Maul:

Darth Maul zählt wohl bestimmt nicht zu den wirklich wichtigsten Bösewichten in dieser Ära, aber auf jeden Fall zu den coolsten. Sein Aussehen erinnert an den Teufel höchst selbst und im Kampf zeigt er eine aggressive, aber technische perfekte Führung des Lichtschwerts und ihm Umgang mit der Macht. Maul hatte nur wenig Vertrauen in andere und doch folgte er seinem Meister Darth Sidious, größtenteils aus Furcht. Nach seinem vermeintlichen Ableben und der Heilung seiner psychischen Krankheit, bei dem ihm sein Bruder half, war er auf Rache aus, die bis zur Zeit des Imperiums reichte.

Darth Vader:

Ikonischer als Darth Vader geht es nicht. Jeder kennt ihn und niemand vergisst den Klang seiner Lebenserhaltungsrüstung, zudem ist er das pure Böse und absolut gnadenlos gegenüber allen Feinden des Imperiums. Dabei macht er auch nicht vor seinem alten Meister Obi-Wan Kenobi und seiner ehemaligen Schülerin Ahsoka Tano halt, die auch einst seine Freunde waren. Doch diese Zeiten sind vorbei. Treu ergeben folgte er seinem Meister Darth Sidious und vernichtete alles was ihnen im Wege stand, bis auf seinem Sohn. Luke Skywalker konnte seinen Vater zur Hellen Seite der Macht bekehren, wodurch dieser Darth Sidious tötete und somit auch das Leben seines Sohnes rettete und wenn man es weiterspinnen möchte zu einem Helden wurde, der er bereits während der Klonkriege als Jedi-Ritter war.

 

Helden

Ära der Alten Republik

Revan:

Der Jedi-Ritter zählt wohl im Expanded Universe (nun Legends genannt) zu den beliebtesten und bekanntesten Charakteren. Dies liegt wohl nicht nur am ersten Knights of the Old Republic, sondern auch daran, dass er quasi der Anakin Skywalker/Darth Vader zur Ära der Alten Republik ist. Einst ein Jedi wendete er sich von ihnen ab und wurde zu einem sehr mächtigen Sith-Lord, doch durch den Verrat seines Schülers Darth Malak wurde er von Jedis gefunden, bekehrt und wieder zu einem Jedi. Anfangs ungeahnt, dass er einst ein Sith war versuchte er die Galaxis vor Darth Malak zu retten, was er letztendlich auch tat. Sein Werdegang ist ikonisch, ebenso sein Aussehen und nicht umsonst hat er innerhalb der Fangemeinde je Menge Fans. Er ist ein Held und Schurke, so wie er sich später auch als Jedi und Sith ansieht, der beide Seiten der Macht nutzt.

Meetra Surik:

Sie war eine geborene Anführerin und rettete wie auch ihr Meister Revan die Galaxis vor den Sith. Obwohl sie vom Jedi-Orden verbannte wurde, weshalb sie später auch als „Die Verbannte“ bekannt wurde, beschützte sie die Galaxis vor Darth Sion, Darth Nihilus und Darth Traya und das obwohl sie von der Macht getrennt wurde. Sie fand jedoch den Weg zurück und konnte auf Malachor V die Bedrohung der Sith beenden. Zumindest für kurze Zeit, denn gemeinsam mit ihrem Meister zog sie in die Unbekannten Regionen um die Wahren Sith, also das Sith-Imperium, aufzuhalten. Von dieser Reise sollte sie aber nie zurückkehren.

Held von Tython:

Auch wenn man seinen echten Namen nicht kennt, ging er als Held von Tython, der Heimat der Jedi, in die Geschichte ein. Als weiser und gerechter Jedi-Ritter, später Jedi-Meister, schaffte er das Unmögliche und rettete den Planeten Tython vor Darth Angral. Außerdem war er in der Lage die Stimme des Imperators scheinbar zu töten, was jedoch nicht ganz gelang. Dadurch setzte er dem Imperium einen schweren Schlag zu, da der Imperator daraufhin vollends verstummte. Wie es sich für einen Jedi gehört, half er vielen die sich nicht selbst helfen konnten und wurde dadurch von so gut wie allen geachtet und respektiert. Ein echter Held.

 

Ära des Aufstiegs des Imperiums

Yoda:

Niemand war weiser als Jedi-Meister Yoda und obwohl er einer der einflussreichsten Jedis in der Geschichte war, konnte er Darth Sidious oder den Fall von Anakin Skywalker nicht aufhalten. Nichts desto trotz hatte er maßgeblichen Einfluss daran, dass Luke Skywalker den Rebellen zum Sieg über das Imperium verhalf, auch wenn der alte Jedi selbst nicht mehr mitwirkte. Seine Sanftmütigkeit und seine geringe Größe ließ ihn schwach erscheinen, doch war er ein Meister im Umgang mit dem Lichtschwert und kaum jemand hatte eine bessere Verbindung zur Macht. Keine Frage Yoda ist Kult und wird es auch immer sein.

Obi-Wan Kenobi:

Der gute alte Ben Kenobi, wie er später genannt wird, war zu Zeiten der Klonkriege bereits ein weiser, kluger und starker Jedi, der Anakin Skywalker ausbildete. Letztendlich sollte dies aber auch sein Verderben sein, aber selbst kurz vor seinem Tod half er anderen. Zudem leitete er Luke Skywalker auf den richtigen Weg und stand ihm meist mit Wort und Tat zur Seite. Obwohl er nur 57 Jahre alt wurde, bis er eins mit der Macht wurde, prägte er den Jedi-Orden maßgeblich und war ein viel gelobtes und vertrautes Mitglied des Hohen Rats.

Luke Skywalker:

Ein klassischer Held durch und durch: Luke Skywalker, Sohn von Anakin Skywalker/Darth Vader, befreite gemeinsam mit seinen Freunden und der Rebellion die Galaxis vor dem Imperator und seinem Imperium. Ausgebildet von Obi-Wan Kenobi und Yoda wurde er zum Sinnbild einer neuen Ära von Jedis, die nach der Order 66 quasi nicht mehr vorhanden waren. Bekannt wurde er außerdem, dass er mit Hilfe der Macht den ersten Todesstern zerstörte und dadurch der Rebellion zu ihrem ersten großen Sieg über das Imperium verhalf. Obwohl er beim ersten Zweikampf mit Darth Vader noch nicht vollständig zu einem Jedi ausgebildet war, konnte er recht lange gegen ihn bestehen. Letztendlich verlor er jedoch seine rechte Hand durch das Lichtschwert von seinem eigenen Vater, der jedoch erst danach ihm seine wahre Identität preisgab.

 

Fazit:

Helden und Schurken gab es ins Star Wars schon immer, egal welche Zeit man nimmt. Letztendlich haben beiden Ären großartige Charaktere hervorgebracht, doch wie ich finde hatte die Ära des Aufstiegs des Imperiums doch einen kleinen Vorteil. Darth Vader, Han Solo, Yoda, Obi-Wan Kenobi, Luke Skywalker und viele mehr sind heute Kult und das nicht nur in der Fangemeinde von Star Wars. Selbst darüber hinaus kennt jeder diese Namen und weiß wer sie sind, bei Revan oder Darth Malak sieht das schon anders aus. Am Ende kann ich nur sagen ich liebe beide Zeitalter, sie haben ihre Vor- und Nachteile, aber hier gebe ich dann doch den Punkt die Ära des Aufstiegs des Imperiums.

 

Das ist der letzte Teil der ersten Folge zu Star Wars. Im April geht es mit The Legend of Korra und Avatar: The Last Airbender weiter.