Drei Jahre nach Teil 4 und ein Jahr nach der Master Chief Collection erscheint nun endlich Halo 5: Guardians! Doch wie schneidet die Story und die gesamte Kampagne so ab und was bietet der Multiplayer wirklich? Das klären wir in unserem Test zu Halo 5: Guardians.

Wer kennt es nicht: Das Theme von Halo ertönt und schon bekommt man pure Gänsehaut. Dieses ganz spezielle Gefühl bekomme ich sonst nur bei der Musik von Star Wars oder Mass Effect und das mag durchaus etwas heißen, wenn ich sage, dass ich den Soundtrack von Halo und hier von Halo 5: Guardians schlichtweg fantastisch finde, denn ich lege viel Wert auf den Soundtrack in Games. Lange dauert es auch nicht bis man das erste Mal eine Kostprobe des Soundtracks bekommt, denn allein schon im Hauptmenü ist sie zu vernehmen. Doch erst einmal genug vom Hauptmenü und der Musik und kommen wir zum eigentlichen Test des Spiels und der Frage: Wie gut ist Halo 5: Guardians?

 

Die dunkle Bedrohung

Bevor wir uns in den Multiplayer stürzen kommen wir zur Kampagne und der Story von Halo 5: Guardians. Diese wurde im Vorfeld mit Live Action Trailer und mit #HuntTheTruth ziemlich stark angeheizt und  nicht nur einmal wird vom Tod des Master Chiefs berichtet. Zudem wurde er als Verräter und Mörder hingestellt und letztendlich darf man den Showdown zwischen John und Locke nicht vergessen. All das ist ziemlicher Quatsch gewesen, zumindest bisher (hierzu mehr in einem separaten Artikel). Doch fangen wir von ganze vorne an.

Es vergehen einige Monate nach den Ereignissen von Halo 4 bis die eigentliche Handlung von Halo 5: Guardians beginnt. Während der Master Chief, gemeinsam mit Team Blau (bestehend aus John-117, Kelly-087, Linda-058 und Frederic-104), sich mit vielen Aufträgen von dem Verlust von Cortana ablenken will, werden Kolonien der Menschen am äußeren Rand ihres Einflussgebiets angegriffen. Doch statt der Allianz sind es die Prometheaner, Krieger-Diener der Blutsväter, die diese Angriffe vollführen. Während dieser Angriffe begeht der Master Chief gemeinsam mit Team Blau Fahnenflucht, da John einen Ruf von der totgeglaubten Cortana erhält. Nun erhält Spartan Jameson Locke gemeinsam mit seinem Feuerteam Osiris (besteht aus Jameson Locke, Edward Buck, Holly Tanaka und Olympia Vale) den Auftrag den spurlos verschwunden Master Chief aufzuspüren und zurück zur UNSC zu bringen.

Dieser Auftrag gestaltet sich schwieriger als gedacht. Zwar erfahren sie schnell auf wessen Planeten der Master Chief und Team Blau sich aufhalten, doch erreichen sie diese durch das Auftauchen eines Wächters auf der Oberfläche von Meridian nicht so einfach wie gedacht. Währenddessen versuchen John und Co. Cortana zu erreichen. Bevor dies jedoch gelingt trifft doch noch Feuerteam Osiris ein und versucht Team Blau zu stoppen, nachdem John sein Team trotz drohender Waffengewalt von Feuerteam Osiris voraus zu Cortana schickt bleibt er zurück und liefert sich einen kurzen, aber intensiven Kampf mit Locke.

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Die Jagdthematik wurde im Vorfeld der Veröffentlichung sehr in den Mittelpunkt gestellt. Damals wusste man noch nichts über das Auftauchen von Cortana oder die eigentliche Bedeutung der Wächter. Gerade deshalb enttäuscht die Story in dieser Hinsicht. Für das Feuerteam Osiris ist die Jagd auf John und Team Blau lediglich ein Auftrag. Zwar ist ihnen klar, was auch erwähnt wird, dass man sie hassen wird einen Helden der Menschheit, der John ist, zu jagen, aber die persönliche Bindung zwischen Locke und John existiert zu Beginn des Spiels nicht. Ehrfurcht vor John zeigt Locke und sein Team jedoch allemal. Letztendlich spielt das Finden von Team Blau auch nur noch die zweite Geige, denn etwas viel schlimmeres bahnt sich für die Galaxis an und nach Halo 5 haben sich die Gefüge der Galaxis grundlegend verändert. Außerdem empfehlt es sich das Legendary Ending zum Spiel anzusehen, da man dort noch eine kleine Szene bekommt die viel Raum für Spekulationen bieten wird.

Im Allgemeinen ist die Story nicht die beste was die Halo-Serie bisher zum Vorschein gebracht hat. Durch die unterschiedlichen Schauplätze der Planeten auf denen Halo 5 spielt und der großen Sandbox-Gefechte kann die Kampagne dennoch ordentlich punkten. Allerdings wird eine gewisse Grundvoraussetzung an Hintergrundinformation erwartet, um wirklich alles was in der Story passiert verstehen zu können. Halo 1-4, Reach und ODST durchzuspielen reicht da nicht aus. Da müssen schon Bücher und Comics hinzugenommen werden. Hier hat man es leider versäumt auch Einsteigern den Einstieg in die Story zu erleichtern. Für mich war es kein Problem mitzubekommen was gerade passiert, doch wird es eben nicht jeder verstehen.

Außerdem hat man es nicht gut genug umgesetzt die beiden Spartan-Teams näher zu bringen. Team Blau kam bisher lediglich in den Büchern und Comics vor, dort sind sie auch sehr bekannt, doch in den Spielen wurden sie lediglich erwähnt. Feuerteam Osiris ist dagegen ein komplett neues Team, was man auch merkt. Denn während Team Blau routiniert auf Gefechte reagiert und eine eingeschworene Truppe, ja sogar eine Familie, ist, ist Feuerteam Osiris noch ein Küken das erst heranwachsen muss. Den Zusammenhalt von Team Blau erkennt man besonders zum Ende der Kampagne hin und durch die Gespräche zwischen und während den Kämpfen bringen sich beide Teams dem Spieler immerhin ein Stückchen näher. Ein Hauch mehr Charakterisierung wäre nett jedoch gewesen, auch wenn man durchaus das ein oder andere von ihnen erfährt.

 

Das beste Gameplay!

Gehen wir mal weg von der Kampagne und der Story und hin zum Gameplay. Bevor die Multiplayer-Beta im Dezember 2014 startete war man sich uneins ob die Änderungen beim Gameplay wirklich noch zu Halo passen würden. Im Anschluss waren sich die meisten jedoch einig: das ist noch Halo! Trotz einem Dash, der Keltermechanik an Vorsprüngen und den restlichen Spartan-Fähigkeiten, und dem Sprinten nicht zu vergessen, fühlt sich alles noch wie Halo an. Die Waffen fühlen sich immer noch knackig an, was auch am grandiosen Sounddesign liegt. Dieses zieht sich über das gesamte Spiel. Obwohl nun jede Waffe über Kimme und Korn gespielt werden kann oder einen Zoom haben bringen sie dennoch das berühmte Halo-Gefühl mit sich, zumal aber auch aus der Hüfte schießen immer noch perfekt funktioniert und der Zoom, bzw. Kimme und Korn, auch nicht bei allen Waffen so sinnvoll ist. Das ist aber oft auch Situationsabhängig.

Das Trefferfeedback, ob nun mit Menschenwaffen oder Waffen von der Allianz und Prometheanern, bringt stets die richtigen und befriedigenden Resultate. Bei jeder ist ordentlich Kraft dahinter und die Gegner reagieren auch wie erwünscht, wenn man sie trifft. Bei Prometheanern hat sich in dieser Hinsicht am meisten getan. Nicht nur ist ihr Trefferfeedback noch besser als das der Truppen der Allianz, sondern sind sie auch die schwierigeren Gegner, was aber auch am Fokus auf eben diese liegt. Die Waffen der Prometheaner wurden übrigens auch überarbeitet und zum Besseren gewendet.

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Ein weiteres großes Markenzeichen der Reihe sind, neben dem grandiosen Spielgefühl, die Sandbox-Schlachten. In der Kampagne, und später noch im Mulitplayer beim Warzone-Modus, bietet 343 Industries uns die größten Gefechte die je ein Halo zu bieten hatte. Die Vielzahl an Möglichkeiten eine Schlacht zu schlagen ist höher als in irgendeinem anderen Teil. Die Karten haben gerne einmal mehrere Ebenen auf denen gekämpft werden kann. Es gibt versteckte Gänge wodurch man die Gegner überraschen und in ihre Flanken stürzen kann oder es gibt besonders starke oder in dieser Situation sinnvolle Waffen. Selbst beim dritten Mal durchspielen findet man immer noch etwas Neues in der Kampagne und eine neue Möglichkeit mit den Gegnern fertig zu werden. Eine solche Vielfalt bot bisher kein anderes Halo und auch nur selten ein anderer Shooter.

Schlichtweg kann man einfach sagen Halo 5: Guardians bietet ein perfektes Spielgefühl, es fühlt sich alles richtig, trotz der Änderungen, an und die perfekte Steuerung bei den Waffen erledigt ihr Übriges. Lediglich die Fahrzeuge sind stellenweise wieder schwammig zu bedienen, doch irgendwie gehört das schon fast dazu.

 

Vier Freunde könnt ihr sein

Zum ersten Mal in der Halo-Reihe kommt das berühmte Team Blau vor und auch Feuerteam Osiris erledigt seinen Job hervorragend, denn egal ob man die Kampagne alleine spielt oder im Koop-Modus man hat stets seine drei Begleiter dabei. Diese helfen nicht nur im Kampf sondern lassen sich auch mit kurzen Befehlen Aufgaben erteilen. Zwar kann man immer nur das komplette Team zu einer Aufgabe schicken, z.B. einen Scharfschützen im Hintergrund wegzuräumen, aber dennoch geht dies schnell von der Hand und hilft besonders bei kniffligen Situationen. Außerdem heilen sie euch solltet ihr einmal besiegt sein, es sei denn ihr seid gestorben, dann müsst ihr vom letzten Checkpoint starten. Diese sind jedoch sehr fair gesetzt. Eure Gefährten sind jedoch nicht dumm, ebenso wie die KI der Gegner die wieder einmal exzellent ist. Die meisten Aufgaben, wie das heilen eines gefallenen Teammitglieds, erledigen sie auch ohne euren Befehl. Das ist sehr sinnvoll und auch logisch umgesetzt. Ein paar Macken haben eure Begleiter dennoch, diese fallen jedoch kaum ins Gewicht.

Am meisten Spaß macht es jedoch wenn ihr zu viert im Koop-Modus spielt. Dann übernimmt jeder die Rolle eines Teammitglieds. Solltet ihr dies nicht tun verpasst man aber auch nicht so viel, denn wie bereits erzählt fügen sich eure Teammitglieder hervorragend ins Geschehen ein und stören tun sie zu keiner Zeit. Solltet ihr mit vier Freunden die Kampagne bestreiten empfehlt es sich jedoch auch den Schwierigkeitsgrad nach oben zu schrauben um das bestmögliche Kampferlebnis zu bekommen.

 

Was bietet es technisch?

Technisch läuft Halo 5: Guardians sowohl in der Kampagne als auch im Multiplayer mit 60 FPS und die Auflösung skaliert dynamisch je nachdem was derzeit auf dem Bildschirm passiert. Eine gute Entscheidung, allerdings merkt man es dem Spiel an, das die 60 FPS nicht ohne einen Preis daher kommen. Denn durch die 60 FPS fällt der Splitscreen-Modus, der bekannt in früheren Halo-Teilen war, weg. Grafisch ist Halo 5: Guardians besonders durch seine abwechslungsreiche Spielwelt durchaus sehr hübsch und bietet zumeist knackige Texturen und viele Details, doch im Vergleich zu anderen Spielen die in diesem Jahr erschienen sind, hinkt es dann doch ein wenig hinterher. Allerdings gab es noch nie so große Level und Schlachtabschnitte wie im fünften Teil, noch nie wurden so viele Gegner auf einmal dargestellt und auch im Hintergrund passiert fast immer etwas Großes. Sei es nun das Auftauchen eines Wächters oder eine Schlacht im Hintergrund.

Von den Augen gehen wir jetzt jedoch zu unserem Gehörsinn. Akustisch setzt Halo 5: Guardians neue Maßstäbe. Wie bereits erwähnt hören sich die Waffen fantastisch an, die Sprachausgabe ist auch im deutschen 1A (ja, so sollte eine deutsche Vertonung sein!) und es gibt ein wahres Effektgewitter. Da ist besonders das Dröhnen der Fahrzeuge zu erwähnen, die sich nie besser angehört haben. Die Atmosphäre wird durch die Gefechtsgespräche zusätzlich noch zum übrigen gesteigert und das Orchester mit dem berühmten Halo Theme erledigt ihr Übriges. Genauso sollte eine großartige Soundkulisse aussehen!

 

Skill vs. Massenschlacht

Im Multiplayer von Halo 5: Guardians werden uns zwei grundverschiedene Spielmodi angeboten. Zum einen haben wir den Arena-Modus. Hierbei spielen zwei Teams mit jeweils vier Spielern um Flaggen, Powerwaffen und Abschüsse. Dies ist besonders skillbasiert, denn während es in Halo 4 noch die Loudouts gab, startet in Halo 5 nun jeder wieder mit den gleichen Voraussetzungen. Erst auf den gut designten Karten findet man neue Waffen. Hier macht wirklich Übung den Meister. Durch die neuen Spartan-Fähigkeiten können aber auch Einsteiger schon einmal ein paar Erfolge feiern, bevor sie einen perfekten Abschuss feiern können. Außerdem fügen sich diese perfekt ins Geschehen ein und bieten allgemein mehr Möglichkeiten um mit euren Gegnern fertig zu werden.

Der Arena-Multiplayer bietet jedoch noch verschiedene Modi. Neben Showdown, darin müsst ihr Powerwaffen sammeln und Abschüsse erzielen bis man 100 Punkte erreicht hat und somit das Spiel gewonnen wurde. Ausbruch, einem Modus der stark an Counter Strike erinnert und man nach einem  Abschuss für die restliche Runde tot bleibt, gewonnen hat das Team das zuerst fünf Siege erringen konnte. Und zusätzlich gibt es noch drei weitere sehr spaßige Modi.

All diese Modi erfordern auf den kleineren Karten die Kenntnisse über eben diese, Präzision und Teamplay sind ebenfalls sehr wichtig. Nur dann kann man wirklich gewinnen und das Ranglisten-System ist sehr sinnvoll, denn somit sollen gleich gute Spieler auch zusammen kommen.

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Teamplay, Präzision und Kartenkenntnisse sind auch in Warzone, dem zweiten großen Multiplayer Teil von Halo 5: Guardians, eine wichtige Tugend. Doch während der Arena-Modus auf kleine Karten setzt, bietet Warzone weitläufige Karten mit Fahrzeugen, Basen, KI-Gegnern und Events. Zumindest gibt es die KI-Gegner und Events im klassischen Warzone-Modus. Im Angriff-Modus sind diese nicht vorhanden. Hierbei geht es darum, dass es ein Angriffsteam gibt, dieses muss zwei Basen einnehmen um am Ende den Kern der Hauptbasis des Gegners zu zerstören. Das Verteidigungsteam muss seine Basen solange verteidigen bis die Zeit abgelaufen ist, dann haben sie gewonnen. Sollte ihr Kern jedoch zerstört werden hat das Angriffsteam gewonnen.

Beim klassischen Warzone-Modus geht es darum zu erst 1000 Punkte zu erreichen. Diese bekommt man durch Abschüsse von Gegnern, das erobern von Basen und auch das Halten von diesen, denn wenn man alle drei eingenommen hat kann man die Hauptbasis des Gegners angreifen und sollte man diese eingenommen haben hat man sofort gewonnen. Außerdem gibt es noch Punkte durch die Events, dies sind KI-Gegner die auf der Karte dynamisch auftauchen und besiegt werden sollen. Leicht sind diese jedoch nicht zu erledigen, denn beide Teams bekommen die Meldung wenn ein solches Event gestartet ist und dadurch kann es auch vorkommen, dass sie sich während sie das Event abschließen wollen noch das gegnerische Team auftaucht. Dies bringt viel Dynamik ins Spiel.

Für die Anpassung eures Spartans im Multiplayer gibt es ein neues System. Dieses heißt REQ-System und sorgt dafür, dass man Waffen, Fahrzeuge und sonstige Boni wie mehr EP nach Abschluss einer Warzone Runde bekommt. Hierbei gibt es drei Sorten: Bronze, Silber und Gold. Zu empfehlen ist stets das goldene Paket. Zwar ist es auch verständlicherweise das teuerste, bringt euch aber auch am meisten Karten ein, die ihr dann in Warzone benutzen könnt. So ein System bittet sich hervorragend für Mikrotransaktionen an und das hat es auch. Echtes Geld auszugeben ist allerdings absolut unnötig, denn sowohl durch Arena als auch durch Warzone bekommt ihr viele Punkte mit denen ihr diese Packs nach kurzer Zeit kaufen könnt. Des Weiteren ist das REQ-System jedoch sehr fair. So kann man zum Beispiel nicht sofort mit einem Wraith ins Gefecht ziehen. Stattdessen muss man erst durch das Spielen in jeder Runde erst einige Level aufsteigen, bevor man derartig große Fahrzeuge, aber auch Waffen und Booster, benutzen könnt. Beim Arena-Modus könnt ihr nur das Aussehen eures Spartan, Waffenskins oder einzigartige Animationen benutzen. Einen Vorteil habt ihr also keineswegs. Doch dieses System bringt auch tiefe in Warzone. Somit könnt ihr stets auf jede Situation in einer Runde mit einer passenden Karte, die zumeist nach benutzen verschwindet, reagieren. Das REQ-System ist also eine schlüssige und dynamische Angelegenheit.

Nun da ich alles ausführlich erklärt habe, lässt sich mein Fazit schnell ziehen. Der Multiplayer von Halo 5: Guadians ist der beste denn ein Halo-Spiel jemals hatte. Die Änderungen am Gameplay fügen sich perfekt auf die gut designten Karten ein und jeder Modus macht mir sehr viel Spaß. Mit Freunden noch mehr als alleine.

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Halo 5: Guardians erfindet Halo nicht komplett neu. Durch die hinzugekommenen Möglichkeiten im Gameplay spielt es sich jedoch so gut wie noch nie. Alles fügt sich perfekt ineinander und bietet sowohl in der Kampagne als auch im Multiplayer ein perfektes Erlebnis. Die Kampagne ist spaßig und bietet optisch wie auch spielerisch viel Abwechslung. Allerdings schwächelt die Story und die Charaktere bleiben leider sehr blass. Technisch kann Halo 5 nicht mehr ganz mithalten, allerdings läuft es flüssig mit 60 FPS und zeigt durchaus eine bunte, wenn auch nicht mehr ganz zeitgemäße, optische Opulenz. Was den Sound und Musik angeht setzt Halo 5 jedoch neue Maßstäbe. Im Multiplayer wird sowohl Skill, als auch Teamgeist und Kartenkenntnisse wieder sehr wichtig, zudem zeigt Warzone große Schlachten und schlechtweg ist der Multiplayer im Ganzen eine riesen Gaudi. Außerdem fügt sich das REQ-System hervorragend ein. Leider fehlt der Splitscreen-Modus, was durchaus für manche eine Enttäuschung, wie auch die Story, sein könnte. Nichtsdestotrotz ist Halo 5: Guardians mein liebstes Halo geworden und es macht mir sehr, sehr viel Spaß.
Gameplay100
Visualisierung85
Story & Integration75
Genre-Wertung90
Feedback100
Positiv
Perfektes Spielgefühl
Spaßiger Multiplayer
Die größten Sandbox-Schlachten
Negativ
Enttäuschende Story
Charaktere leider blass
Technisch nicht ganz auf der Höhe
90