Lange hat der Master Chief auf sein Comeback gewartet und startet mit dem 4. Teil von Halo direkt voll durch. Während Cortana alles überwachte hat der Master Chief tief und fest geschlafen. Als Cortana uns weckt wird die Forward Until Dawn bereits von Allianz Truppen durchsucht und obwohl die Allianz zum Ende von Halo 3 uns freundlich gesinnt waren, sind diese es ganz und gar nicht. Was einem jedoch als erstes auffällt, ist wie mobil der Master Chief durch sein kleines Nickerchen geworden ist. Er hat sogar die Fähigkeit des Sprintens dazugelernt.

Die Halo Serie ist seit 2001 nicht mehr wegzudenken und da ich ein glühender Fan der Serie bin und es kaum abwarten kann, dass Halo 5 – The Guardians erscheint, möchte ich euch zusammen mit meinem Freund Maarten Jongebloed in der Wartezeit etwas Besonderes bieten. Wir werden zu jedem Halo-Teil einen Artikel verfassen und euch erklären was wir an ihm mögen, damit ihr vielleicht auch noch auf den Hype-Zug mit aufspringt oder euch die Wartezeit mit etwas Nostalgie bis zum Release vertreiben könnt.

Während wir uns durch die übergebliebene Hälfte der Dawn kämpfen, werden wir immer wieder von einer seltsamen Lichtwand durchfahren, welche wie sich später rausstellt von Requiem kommen.

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Auf Requiem angekommen treffen wir recht schnell auf die größte Neuerung im Spielt. Nämlich die neuen Gegner. Die Promethean Crawler, Knight und der Watcher. Die Crawler sind schnelle Hundeartige Gegner, welche schnell jedes Hindernis überwinden können und einen mit Fern- und Nachkampfangriffen gut zusetzen können. Knights sind in meinen Augen mit Abstand die nervigsten Gegner, sie können einen nicht nur mit einem Gewehr bzw. ihrer Klinge angreifen, sondern sie können sich auch noch teleportieren und das meistens direkt vor einem, wodurch man einem Treffer von ihrem Schwert kaum ausweichen kann. Die Watcher schweben über das Schlachtfeld und haben die Aufgabe ihre Mitstreiter zu heilen und mit einem Schild zu schützen, desweiteren können sie Granaten abfangen und zum Absender zurücksenden.

Die Missionen spielen sich allesamt sehr rund und machen auch ordentlich Spaß, somit muss sich der 4. Teil nicht vor seinen älteren Brüdern verstecken. Es gibt interessante Fahrzeugpassagen aber auch sehr bombastische Kämpfen zwischen dem Master Chief und der Allianz bzw. den Prometheanern. Ein Level sollte dabei ganz besonders genannt werden, wobei ich sagen muss, dass sich diese nicht für das Spielen im Splitscreen anbietet. Ich spreche von der Mission, in der man mit einem Broadsword unter dem Schild des Schiffes vom Didaktiker. Als ich diese Mission beim ersten Durchgang mit meinem Kollegen gespielt habe, sind wir verzweifelt. Bei jedem zweiten Hindernis sind wir kläglich gescheitert, weil das Bild einfach zu klein war und man deswegen sehr schnell die Übersicht verloren hat. Alleine jedoch zählt dies nun zu einen meiner Lieblingsmissionen in der gesamten Halo Reihe.

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Die größte Neuerung im Multiplayer ist der Flood-Modus. Hier versucht eine kleinere Gruppe an Spielern, die nur mit Schwertern gewaffnet sind die anderen Spieler zu erledigen, welche dann im Team gewechselt werden, somit wird das Team der Flood immer stärker. Entweder die Spieler überleben eine bestimmte Zeit und gewinnen, oder die Flood gewinnt, indem sie jeden Spieler infiziert.
Spartan Ops ist außerdem dazu gekommen, hier können ein bis vier Spieler verschiedene Missionen zusammen abschließen, hierdurch schaltet man Filmsequenzen frei, welche die Geschichte des Fireteams Majestic und Crimson erzählen.