Noch nie habe ich mich so sehr auf ein Spiel gefreut wie auf Halo 3. Nach dem unglaublichen Cliffhanger von Halo 2. Wer wollte nicht, dass dem letzten Satz vom Master Chief in Halo 2 direkt den dritten Teil spielen.

Die Halo Serie ist seit 2001 nicht mehr wegzudenken und da ich ein glühender Fan der Serie bin und es kaum abwarten kann, dass Halo 5 – The Guardians erscheint, möchte ich euch zusammen mit meinem Freund Maarten Jongebloed in der Wartezeit etwas Besonderes bieten. Wir werden zu jedem Halo-Teil einen Artikel verfassen und euch erklären was wir an ihm mögen, damit ihr vielleicht auch noch auf den Hype-Zug mit aufspringt oder euch die Wartezeit mit etwas Nostalgie bis zum Release vertreiben könnt.

Mit Halo 3 startet das erste Halo auf der Xbox 360 und hat daher einen großen Sprung zum Vorgänger gemacht bezüglich der Grafik. Halo 3 startet dort wo Halo 2 aufgehört hat, dass Blutsväterschiff auf dem sich der Master Chief befunden hat am Ende von Halo 2 tritt gerade in die Erdatmosphäre ein und beginnt dabei hell aufzuleuchten. Während Cortana uns erzählt wieso sie damals den Master Chief ausgewählt hat und keinen der anderen Spartaner, sehen wir wie sich von dem leuchtenden Schiff etwas abspaltet und auf uns zu fliegt. Es handelt sich dabei um den Master Chief der auf den Erdboden fällt. Als er wenig später dann von Sgt. Johnson und einigen Marines gefunden wird, trifft der Master Chief das erste Mal auf den Gebieter. Der Master Chief reagiert schnell auf das Eintreffen des Gebieters und drückt ihn die Waffe eines anderen Marines von unten in den Mund, jedoch hält ihn Johnson zurück und erklärt ihm, dass er auf der Seite der Menschen steht. Nach der Sequenz fängt das Spiel an, die Steuerung ist perfekt auf den Xbox 360 Controller angepasst und alle Bewegungen sind, wie von Halo gewohnt, flüssig und intuitiv.

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Von nun an stürmt man also als der Master Chief in Begleitung des Gebieters über die Erde und tritt so vielen Allianz-Soldaten in den digitalen Hintern wie es geht und arbeitet sich so von Mission zu Mission. Beim Durchspielen stößt man auf einige neue Fahrzeuge und Waffen, jedoch die größte Neuerung sind die Ausrüstungsgegenstände wie z.B. das Blasenschild, welches sämtlichen Schaden blockt. Durch diese Gegenstände wurde das Spiel schneller und flexibler. Ich habe die Situationen geliebt in denen man mit seinem Sturmgewehr in eine Horde von Gegnern rein rennt die Magazinanzeige erbarmungslos Richtung Null treibt, dann das Blasenschild wirft um Zeit zu haben seinen Schild wieder aufladen zu lassen und währenddessen einigen Gegnern seinen Gewehrkolben mal genau betrachten zu lässt.

Ebenfalls kam ein Level-Editor namens „Die Schmiede“ hinzu wo man Mehrspielerkarten komplett bearbeiten konnte, Objekte platzieren, Waffen verteilen oder Gebäude versetzen alles war möglich. Diese Karten konnten dann ohne Probleme mit anderen Spielern geteilt werden und so gab es für Halo 3 eine große Auswahl an Mehrspielerkarten von anderen Spielern.
Für Leute die gerne ihre Spielaktionen aufzeichnen wollten und diese dann veröffentlichen wollten, kam in Halo 3 der Kino-Modus dazu, indem alle Aktionen die der Spieler macht aufgezeichnet werden und später dann bearbeitet werden konnten und dann online verbreitet werden konnten.

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Wenn man die Kampagne dann nach einiger Zeit durchgespielt hat, welche durch ein sehr epochales letztes Level gewürdigt wird, indem man einen ewigen Begleiter verliert und man selber ein brutales Rennen gegen die Zeit antreten muss, um noch rechtzeitig von dem sich selbst durch Aktivierung zerstörenden Halo, aus dem ersten Teil retten muss. Hat man dieses dann geschafft sieht man wie sich der Master Chief und der Gebieter gerade noch durch einen Sprung in den Hangar der „Forward Unto Dawn“ retten. Leider wird das Schiff in zwei Teile gerissen und es schafft nur die Hälfte in der der Gebieter war zurück zur Erde. Wenn man das Spiel auf dem Schwierigkeitsgrad Legendär durchspielt erweitert sich die Sequenz. Hier sieht man den Master Chief wie er schwerelos durch den abgetrennten Teil des Schiffs schwebt und sich dort in Stasis begibt.