Wir kennen es, lieben es und schmeißen frustriert unseren Controller gegen die Wand.  Frei nach dem Motto „Sterben bis der Arzt kommt“ metzeln wir uns auch wieder in Dark Souls 3 durch Horden von Untoten sowie namenlosen Rittern und allerlei Kleinvieh. Denn das macht bekanntlich auch Mist.

Auch der dritte Teil der Dark Souls Reihe ist vor allem eines, nämlich Dark Souls wie wir es lieben und hassen. Es sieht aus wie Dark Souls, zugegebenermaßen schöner, es spielt sich wie Dark Souls und man stirbt ebenfalls so oft wie schon in den Vorgängern. Auch bei der Steuerung wurde zunächst wieder auf den Controller gesetzt, da vermutet werden kann, dass die Steuerung für den PC, wie von Dark Souls bekannt, ebenfalls wieder katastrophal sein wird, aber wir stellen uns gerne auf eine Überraschung diesbezüglich ein.

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In dem kurzen anspielbaren Abschnitt kämpfen wir uns fröhlich durch einen Friedhof beziehungsweise dessen Ruinen. In den Katakomben begenen uns dann untote Grabwächter und im weiteren Verlauf auch der ein oder andere Speerträger. Wählen wir den „falschen“ Weg so sehen wir uns einem Drachen gegenübergestellt der uns schnell mal eben röstet und uns wieder von vor starten lässt. Einen Vorteil hat das Ganze aber doch, denn der Drache röstet freundlicherweise auch eine große Gruppe an Untoten, die uns im Weg stehen.

Durch einen kurzen Sprint entkommen wir im zweiten Anlauf dem Drachen nur um in den Fängen eines Ritters zu landen, der wie es scheint eine Kathedrale bewacht. Nach einem kurzen Kampf mit der Kameraperspektive spüren wir ein Schwert in unserem Rücken stecken und dann heißt es auch schon wieder „Game Over“. Damit ist auch unsere Zeit abgelaufen und wir verlassen mit einem bittersüßen Gefühl den Stand von Namco Bandai.

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Mit einem lachenden und einem weinenden Augen schauen wir dem Release von Dark Souls 3 entgegen. Zum einen wird es allem Anschein nach ein gutes Spiel werden, zum anderen aber wird Dark Souls 3 nicht über sich hinauswachsen können. „Never touch a running system“ scheint hier das Erfolgsrezept zu sein, denn Dark Souls ist gut und wird es weiterhin bleiben, auch wenn die Innovation auf sich warten lässt.

 

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Profilbild von Danny Heinrich

Freund von gepflegten Strategie- und Rollenspielen sowie des sinnlosen klickens von Kreisen auf dem Bildschirm zu fernöstlichen Melodien.

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