Heute werfen wir einen Blick auf SoulCraft, einem Action-Top-Down-RPG aus dem Hause MobileBits, einem deutschen Spieleunternehmen, dass in erster Linie für genau diese Spielereihe bekannt ist. Mit Publisher Headup Games findet MobileBits zudem den richtigen Publisher für die Vermarktung des neuen Titels auf der Basis eines Hack ’n Slays.

Göttliche Botschaft

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SoulCraft beginnt mit einer kurzen Einführung im Rahmen einer monotonen Konversation, eine Art Rundumgeschichte. Der von uns gespielte Protagonist spiegelt in der SoulCraft Geschichte den, fast göttlichen, Krieger dar, der Monster, Dämonen und allerhand Kleinvieh töten soll. Das ist soweit recht umgänglich, da SoulCraft vielmehr ein Hack ’n Slash Titel ist, als das beschriebene RPG-Action Abenteuer. Das macht aber insofern nichts, da diese Hack ’n Slay Elemente gut umgesetzt sind und deutlich mehr Spaß liefern als ein RPG Titel in dieser Form.

 

Endboss

Levelbasiert liefern wir uns gegen verschiedene Gegner-scharen Kämpfe und hauen dabei dem ein oder anderen Endboss auf die Mütze. Im Kampf greifen wir auf unsere drei Fähigkeiten zurück, die wir benutzen um den Gegner effektiv im Gefecht auszuschalten. Da wäre zum Beispiel das regenerative Schutzschild, dass uns kurz aufladen lässt und dann in Form einer Explosion in die Luft fliegt. Ein Slam nach Vorne und in Richtung der Kontrahenten darf da natürlich auch nicht fehlen.

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Der gleiche Ablauf

In den rund 5 bis 7 Minuten langen Leveln suchen bzw. finden wir uns den Weg bis hin zum Ausgang. Der ist leicht zu finden, da unser Protagonist zu jeder Zeit die Laufrichtung vor sich zeigt. Eine Karte dient zur Unterstützung. Der Ablauf der Level ist immer gleich: Töten, Weg finden, Töten. Anbei erzählt die zwischenzeitliche und meist zu Beginn auftauchende Konversation die Rahmengeschichte, immer kurz und knapp.

 

Mehr Vielfalt

Grafisch setzt SoulCraft auf wenig Realismus, daher aber mehr auf einen leichten Comic-Stiel der zu diesem Titel aber gut passt. Die Texturen wirken klar und angenehm definiert, sind nicht schwammig und machen SoulCraft zu einem schönen Top-Down-Slayer. Leider fehlt es den Animationen an manchen Stellen aber an Dynamik und Bewegungen wirken teils ruckartig und unvollendet. Diese teils ruckeligen Animationen sind aber durch die große Anzahl an verschiedenen und einzigartigen Gegner zu verschmerzen.

SoulcraftScreenshot_5

Die Steuerung in SoulCraft ist anfänglich etwas kompliziert und nicht unbedingt umgänglich. Nach einigen Minuten Spielzeit entpuppt sich der Mix aus Maus und Tastatur-Bewegung aber als angenehme Spielweise.

SoulCraft gibt’s für 4,99€ bei Steam zum digitalen Download!
Auch wenn das Genre RPG eigentlich nicht ganz richtig ist und wir es bei SoulCraft vielmehr mit einem Hack 'n Slayer zutun haben macht SoulCraft für wenig Geld viel Spaß. Die Story ist aufgrund der monotonen Erzähl weise zwar keine George R. R. Martin oder Joanne K. Rowling Geschichte, kann aber eine gute Basis für Headups neuen Titel bieten. Die angewandte grafische Gestaltung tut ihr Übriges.
Gameplay70
Visualisierung70
Story & Integration55
Genre-Wertung60
Feedback75
Positiv
Klar definiert
Großer Hau-Drauf Spaß
Negativ
Wenig Abwechslung
Laffe Story
66

Über den Autor

Profilbild von Pascal Grawinkel

2009 habe ich mit und für euch PlayCrits gegründet. Seither informieren wir über die Welt der modernen Videospiele. Von mir gibt's dabei die Portion Action, Online und Roleplay. Allerdings nur auf dem PC. Sorry, Masterrace.

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