Das Warten hat endlich ein Ende. Nachdem der ursprüngliche Release von The Witcher 3: Wild Hunt von CD Projekt Red um mehrere Monate nach hinten geschoben wurde, können wir uns nun zusammen mit Witcher Geralt auf neue, noch größere Abenteuer begeben. Die Erwartungen waren dementsprechend hoch und bereits im Vorfeld wurde viel über mögliche Grafikdowngrades und eine nicht ganz so offene Welt diskutiert. Erfüllt der vorerst letzte Teil der Witcher-Serie, zumindest mit Geralt als Protagonist, die Erwartungen an Geschichte, Grafik und Spielspaß? Wir haben The Witcher 3: Wild Hunt genauer unter die Lupe genommen und verraten ob ihr es euch genauer ansehen solltet.

Es herrscht Krieg! Nach den Ereignissen aus The Witcher 2: Assassins of Kings ist das Imperium von Nilfgaard in die nördlichen Königreiche einmarschiert. Witcher Geralt gerät sich auf der Suche nach seiner einstigen Liebe Yennefer befindend, zwischen den Fronten des Krieges. The_Witcher_3_Wild_Hunt_Geralt_travels_through_war_ravaged_territoryWährend in den vergangenen Spielen der Witcher-Reihe ein großer Fokus auf den politischen Entwicklungen der Königreiche lag, beschäftigt sich der nunmehr dritte Teil mit Geralts persönlicher Suche nach Yennefer. Hier gerät Geralt immer wieder zwischen die Fronten der verfeindeten Armeen, da sich die Suche nicht auf die noch vom Krieg unberührten Regionen beschränkt.

Trotz hitziger Diskussionen rund um schlechtere Grafik und einer nicht ganz so offene „Open-World“ lässt sich eines allerdings schon vorweg sagen: Die frei begehbaren instanziierten Zonen sind riesig und sind dabei im Gesamten wunderschön gestaltet und mit allerlei liebevollen Details versehen. Bevor wir allerdings genauer darauf eingehen widmen wir uns zunächst den pragmatischen Aspekten des Spiels

Des Witchers Kern

witcher3 2015-05-19 12-51-57-984Die Geschichte um Witcher Geralt entfaltet sich zunächst denkbar einfach. Auf der Suche nach der Magierin Yennefer von Vengerberg und seiner Ziehtochter Cirilla begibt er sich auf eine gefährliche Reise und landet auch direkt an der Front zwischen dem Imperium von Nilfgaard und den nördlichen Königreichen, namentlich Aedyrn, Temeria und Redania. Neben seinem eigentlichen Vorhaben wird Geralt, sei es für Information oder Kronen, der aktuellen Währung, in die Angelegenheiten und Probleme des ansässigen Landvolkes verstrickt. So wird Geralt des öfteren darum gebeten Geister auszutreiben oder wertvolle Fracht von gefährlichen Monstern zurückzuerobern. Auf welche Art von Quests sich diese schlussendlich reduzieren lassen spielt dabei keine große Rolle. Viele Quests liefern interessante Informationen oder eine plötzliche ungeahnte Wendung, die teilweise nur durch genaues hinschauen ans Tageslicht gebracht werden kann.

witcher3 2015-05-23 21-21-09-758Hier ist der Spieler gefordert die Geschehnisse rund um die Quests genau zu untersuchen und zu hinterfragen. Der erste Schein trügt meistens und erst durch eine gründliche Untersuchung kann die Wahrheit herausgefunden werden. Dabei haben viele Entscheidungen auch Auswirkungen auf den zukünftigen Spielverlauf, die das Spiel einfacher oder schwerer machen können. So betreten vermeintliche Banditen eine Bar und verscheuchen die hiesigen Landleute. Anstatt einen Kampf anzuzetteln geben wir den bewaffneten Männern aber einen Schnaps aus und trinken zusammen auf unser Wohl. Im späteren Verlauf stellt sich heraus, dass diese Männer keine Banditen waren sondern Leibwachen eines Adligen. Durch unsere Bekanntschaft lassen uns die Wachen, ohne Ärger zu machen, passieren.

witcher3 2015-05-19 14-22-49-608Die vollständig vertonten Dialoge sind sehr gut Lippensynchronisiert, sodass tatsächlich das Gefühl entsteht, dass ein Charakter seinen Teil des Dialogs sprechen würde. Zusätzlich werden Gesichtszüge und Gesten eingesetzt um die aktuelle Stimmung zu präsentieren. Dies ist hervorrangend gelungen und haucht den Charakteren noch einmal mehr leben ein. Die verschiedenen Kameraperspektiven erzeugen Situationsbedingt die passenden Gefühle. Bei der Untersuchung eins Verbrechens erzeugen die gewählten Kameraperspektiven zusätzliche Spannung indem sie Beispielsweise aus einer gewissen Entfernung den Rücken von Geralt zeigen um eine dritte Person zu implizieren, die Geralt jeden Moment überraschen könnte.

witcher3 2015-05-25 14-55-41-231Entscheidungen, die Geralt trifft nehmen also direkten Einfluss auf den weiteren Verlauf des Spiels. Auch die Entscheidungen aus Assassins of Kings können per Spielstand importiert werden oder per Dialog nachträglich eingefügt werden. Klar es müssen keine weltbewegenden Veränderungen sein, die eintreten aber die gesamte Welt wirkt dadurch dynamischer. Der Kontrast zwischen „Schwarz und Weiß“ verläuft in viele Graustufen, die letztendlich immer ihre eigenen Konsequenzen mit sich bringen. Gut und Böse existieren nur aus der Sicht des Spielers, wenn er denn so will, aber man sollte bedenken, dass jede vermeintlich gute Tat auch seine Nachteile mit sich bringt, andersherum gilt dies natürlich ebenso. Einzig und allein die häufige Benutzung und das häufige Hinweisen auf unsere Witcher-Sinne stört auf Dauer ein wenig, da jede Untersuchung damit beginnt, dass wir darauf hingewiesen werden doch den Ort des Verbrechens so auf Hinweise zu untersuchen.

Zu den Waffen !

witcher3 2015-05-21 18-39-47-287Ein Großteil der Quests verlangt den Griff zum Schwert, sei es nun das Silber- oder das Stahlschwert welches zum Einsatz kommt. Kenntnisse über die Fähigkeiten und Angriffsmuster der verschiedenen Monster entscheiden schnell einmal über leben und tot. Besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden bedeutet ein falscher Schritt meist den Tod. Im Gegensatz zu den Vorgängern, besonders dem ersten Teil der Serie stellt das Kampfsystem als solches aber kein Hindernis dar, welches über Leben und Tod entscheidet. Was in The Witcher als klobiges und überladenes Tastenhämmern begann und dann in The Witcher 2: Assassins of Kings deutlich entschlackt wurde findet nun mit Wild Hunt seinen Höhepunkt. Das Kampfsystem ähnelt stark dem seines Vorgängers mit dem großen Unterschied, dass die Abläufe deutlich verfeinert wurden.

witcher3 2015-05-24 17-29-04-434Neben den beiden typischen Schwertern auf Geralts Rücken stehen ihm auch dieses mal wieder ein Arsenal an Bomben,Tränken und Tinkturen zur Verfügung um seinen Feinden den Garaus zu machen. Dabei wurde die Funktion von den benutzbaren Gegenständen leicht abgeändert. Die Wirkzeit von Tränken wurde auf einige Sekunden reduziert und alle hergestellten Gegenstände lassen sich durch die Meditation wieder aufladen. Dabei gibt es eine bestimmte Obergrenze für die Alchemiegegenstände. So kann jede Bombe bis zu zwei mal benutzt werden bevor sie durch Meditation wieder aufgestockt wird. Durch das einmalige Meditieren werden alle benutzten Gegenstände unter der Verwendung von Alcohest, wieder auf ihre volle maximale Anzahl aufgefüllt. Tränke haben nun eine verkürzte Wirkdauer, sodass hier ebenfalls genau abgepasst werden muss wann welcher Trank benutzt wird. Die zur Verfügung stehenden Ressourcen sind also zumindest pro Kampf oder Event begrenzt. Dies sorgt dafür, dass sparsam mit seinen Bomben und Tränken umgegangen werden muss. Dabei ist das Kampfsystem keineswegs zu leicht oder zu schwer. witcher3 2015-05-24 18-21-35-093Wer eine Herausforderung sucht wird diese bekommen. Mit taktischem Geschick kann man selbst Gegner besiegen die deutlich stärker sind als Geralt.

Auch das Talentsystem wurde in seiner Funktion weitgehend überarbeitet. Die vier Skillbäume Waffen, Alchemie, Zeichenmagie und Grundlagen sind zwar erhalten geblieben doch kann Geralt ab jetzt nur noch bis zu zwölf Fähigkeiten gleichzeitig aktiv haben. Die Slots für die Fähigkeiten werden nach und nach freigeschaltet. Anfangs steht also nur ein Slot für eine Fähigkeit zur Verfügung, welche aber beliebig getauscht werden können. Diese Fähigkeiten können dann noch durch ihrer Schule entsprechenden Mutagene verstärkt werden. So bewirken blaue Mutagene einen Synergieeffekt mit Talenten aus dem Zeichenbaum.

witcher3 2015-05-24 17-55-53-735Das auf dem zweiten Teil der Serie basierende Kampfsystem ist nahezu bis zur Perfektion verfeinert. Besonders die Transitionen zwischen den einzelnen Aktionen, seien es Schwerthiebe, Zeichen, Ausweichrollen oder Bomben wirken absolut flüssig und sorgen für dynamische, schnelle und spannende Kämpfe, die nur von den Geschicken des Spielers abhängen. Trotz dynamischer Übergänge entsteht beim benutzen des Sekundärfeuers, Armbrust oder Bomben, eine kleine Verzögerung die bei schnell aufeinanderfolgenden Attacken des Gegners gerne mal zum Verhängnis werden. Bis die Bombe abwurfbereit ist hat Geralt meistens schon den nächsten Schlag einstecken müssen und wird dadurch in seiner Aktion unterbrochen. Zusammen mit dem Talentsystem, welches an Guild Wars erinnert, bietet sich eine breite Vielzahl von Spielstilen an, die alle ihren eigenen Charme besitzen.

Von Kaer Morhen bis zu den Skellige Inseln

The_Witcher_3-Wild_Hunt_Skellige_is_a_beautiful_placeAls Open-World deklariert hatte CD Projekt Red mit ihrer Ankündigung, dass es instanziierte Zonen zwischen denen per Ladebildschirm gewechselt werden müsse im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt. Wie groß ist The Witcher 3: Wild Hunt nun eigentlich? Die Antwort darauf ist : Gewaltig. Jedes der Hauptgebiete ist dermaßen gigantisch, dass Geralt ohne sein treues Pferd Plötze aufgeschmissen wäre. Die in sich geschlossenen Gebiete sind dann allerdings komplett ohne weitere Ladezeiten, vorausgesetzt man benutzt das Schnellreisesystem nicht, begehbar. Sämtliche nicht verschlossenen Gebäude können frei betreten und verlassen werden. Man kann mehrere Stunden damit verbringen die Gegend zu erkunden um versteckte Schätze zu finden oder monsterverseuchte Höhlen zu erkunden. Neben den auf der Karte markierte Sehenswürdigkeiten gibt es zusätzlich noch versteckte Quests, Events und Orte die man nur durch genaueres Hinsehen finden kann.

witcher3 2015-05-23 12-55-12-295Sämtliche Landstriche sind liebevoll gestaltet, dabei zeigt sich, dass sämtliche von Hand gestaltet und mit Leben befüllt wurden. Neben den, auch in den noch so kleinsten Ecken, detailreichen Innenleben der Gebäude kann The Witcher 3: Wild Hunt mit atemberaubenden Landschaften, verschneiten Gebirgszügen und absolut realistisch wirkenden Wäldern überzeugen. Eine nicht zu verachtende Rolle spielt dabei auch der fantastische Soundtrack und die Geräuschkulisse, welche hervorragend die Spielgeschehnisse unterstreichen und hervorheben. Besonders die Musik, die im Kampf gespielt wird, mitunter zwar etwas repetitiv, bringt trotzdem Motivation und Leben in die Kämpfe. In den Wäldern sorgen knackende Äste, Windböen und Vogelgezwitscher für die richtige Atmosphäre. Besonders aber die sich im Wind biegenden Bäume und Sträucher sowie die Wetter- und Sturmeffekte sind beeindruckend und verleiten dazu einfach durch die Szenerie zu reiten und die Landschaft zu genießen.

The_Witcher_3_Wild_Hunt_The_city_of_Novigrad_is_teeming_with_life-with_the_commotion_echoing_through_the_streets.Die schon fast erschreckende Detailverliebtheit von CD Projekt Red findet sich in jeder selbst noch so kleinen Ecke. Thematisch passend gedeckte Tische,  bei RegenUnterschlupf suchende Dorbewohner, Gäste einer Bar, die Trinkspiele spielen. In diesen kleinen Gesten steckt sehr viel Liebe zum Detail und sie finden sich nahezu an jeder Ecke, auch während Quests verhalten sich die Charaktere entsprechend Geralts Verhalten und reagieren mit Smalltalk auf etwaige Abstecher, die man während einer Quest unter Umständen einlegt. Die gesamte Welt wirkt dadurch sehr lebendig, dynamisch und realistisch. Die zufällig gesprochenen Dialoge zwischen einigen Land- und Stadtbewohnern sorgen hier allerdings für etwas Ernüchterung. Schon gemäß dem „Arrow-to-the-knee“ Standard, den Skyrim gesetzt hat, wiederholen sich die Dialoge der NPCs immer und immer wieder, was besonders in den ersten Gebieten auffällt ist. Wie oft man sich den Spottreim eines Kindes über den Imperator von Nilfgaard anhören musste und die Mutter des Kindes, die versucht dies zu unterbinden.

witcher3 2015-05-25 19-28-14-009Nebenbeschäftigungen gibt es wie schon in den Vorgängern zu genüge. Zum einen kann Geralt an verschiedenen Faustkampf-Turnieren teilnehmen und ein beachtliches Preisgeld gewinnen. Die Beschäftigung, die mit Abstand das größte Suchtpotential besitzt, heißt Gwent. Hier treten zwei Spieler mit einem Kartendeck gegeneinander an und versuchen sich Zug um Zug auszustechen. Dabei hat jede Karte einen bestimmten Angriffswert oder Effekt. Wer am Ende einer Runde, wenn beide Spieler keine Karte mehr spielen möchte oder keine mehr auf der Hand haben, die meisten Punkte hat gewinnt die Runde. Wer zuerst zwei von drei Runden gewinnt geht als Sieger aus der Partie hervor. Der Knackpunkt hier ist, dass die Karten auf der gesamten Welt verstreut sind. Sie können in Ruinen gefunden werden oder von Händler gekauft werden. Durch die Gnadenlosen Gegner ist man früh gezwungen sich auf die Suche nach neuen Karten zu begeben sollte man ein Gwent-Champion werden wollen.

witcher3 2015-05-19 14-27-24-007Jedes Objekt, seien es Bäume, verlassene oder abgebrannte Häuser oder gar das Frühstück auf dem Tisch einer Bauernfamilie wirkt sorgfältig und durchdacht platziert. An den Orten an denen die Menschen an Hunger leiden finden sich tatsächlich kaum Nahrungsmittel, während Stahl und Eisen, aufgrund des Krieges, überall gefunden werden können. Die verschiedenen Biome wie Sumpf, Wald und Feld gehen fließend ineinander über, wobei auch hier der Realismus zur Geltung kommt. In einer stürmischen, verregneten Nacht durch einen Wald zu reiten erzeugt eine überwältigend glaubwürdige Atmosphäre wie es sonst kaum ein anderer Titel schafft. Jede Textur und jedes Objekt einzeln betrachtet sind hier zwar nicht das Besten vom Besten und in Nahaufnahme doch etwas unschön, in Kombination mit ihrer Platzierung, dem Soundtrack und den Effekten bietet sich aber ein einzigartiges Spektakel.

Schönheitsfehler bleiben nicht aus

witcher3 2015-05-24 14-26-42-239Nicht jedes Spiel kommt komplett ohne Macken aus. Dabei stellt auch The Witcher 3: Wild Hunt keine Ausnahme dar. Die Steuerung, besonders beim laufen oder sprinten wirkt etwas träge, sodass man gern mal an seinem eigentlich Zeil vorbeirennt. Besonders beim Plündern von Monsterleichen sorgt dieses Problem ab und an für vermeidbaren Ärger.  Auch die Übersicht über das Inventar geht auf Dauer verloren. Viele Briefe, Bücher und Dokumente sowie Reagenzien und keine Möglichkeit diese zu ordnen bewirken ein mittelschweres Chaos.

Die Farbpalette hat sich, zum Ärger einiger Spieler, im Verlaufe der Entwicklung immer mehr zu helleren Tönen hinbewegt, was deutlich gegen den düsteren Unterton geht. Hinter der Fassade ist nichts so bunt und hell wie es erst scheint. witcher3 2015-05-24 17-18-53-830Texturen passen teilweise nicht zusammen, so unterscheiden sich die Zinnen einiger Mauern stark von dem Rest und wirken abgeschnitten und eher tapeziert als gemauert. Besonders aber die im Vergleich zum E3 Trailer 2013 verschlechterte Grafik und fehlenden Partikel stoßen Fans sauer auf. Hier hat CDPR mittlerweile teilweise nachgebessert und den ursprünglichen Schärfe-filter als Slideroption zur Verfügung gestellt. Ob dadurch aber die Qualität an das was damals gezeigt wurde heranreichen kann bleibt zweifelhaft, aber der zur Verfügung gestellte Filter verspricht viel und es sind merkliche Unterschiede feststellbar. Zudem wurde seitens CDPR versichert, dass Modder mithilfe des RedKits die ursprüngliche Grafikqualität vollständig rekonstruieren können.

witcher3 2015-05-25 19-40-11-434Dabei läuft The Witcher 3 erstaunlich stabil auf unseren Testsystemen. Bereits eine MSI Twin Frozr Nvidia Gefore GTX760 zusammen mit einem Intel i7-2600k Vierkerner und 16 GB DDR3 RAM reichen aus um einigermaßen gute Ergebnisse zu erzielen was Framerate und Grafikqualität anbelangt. Besonders auffällig hierbei ist es, dass die Frameraten, außer bei aktivierten Nvidia Hairworks, auf dem PC über den gesamten Zeitraum des Spiels stabil bleiben. Große FPS-Einbrüche waren also nicht zu verzeichnen.

Unser zweites Testsystem besteht aus einer AMD R9 290, einem AMD FX8320 Prozessor und ebenfalls 16GB DDR3 RAM. Bei Einstellungen von ‚Hoch‘ , ohne HBAO+ und Hairworks erreicht das System ebenfalls stabile 60 bis 70 FPS. In Novigrad sind es allerdings etwas weniger, hier kommt das System nur auf 40-50 FPS.

The Witcher 3 : Wild Hunt ist ein Meisterwerk, was seinesgleichen sucht. Der Spieler hat die Möglichkeit in der riesigen, aber auch tiefsinnigen Welt seine eigene Geschichte zu schreiben. Viele Quests beginnen denkbar banal haben aber immer wieder Wendungen und unvorhergesehen Ereignisse die einen ins staunen versetzen. Das Kampfsystem, sei es zu Pferd oder Fuß, ist aufpoliert und verfeinert. Es macht einfach Spaß sich mit einer Horde Banditen zu messen, besonders da auch die schwächsten Feinde in großer Menge eine Gefahr darstellen können. The Witcher 3 : Wild Hunt ist ein Rollenspiel zum genießen und das erlebt man in jeder einzelnen Minute, die man als Geralt von Rivia in der Welt verbringt. Es macht einfach Spaß durch die Landschaft zu reiten anstatt das Schnellreisesystem zu benutzen. Der umwerfende Soundtrack sorgt für den letzten Schliff an dem nahezu rundum perfekten Spiel. Ein klarer Favorit für das Spiel des Jahres 2015 !
Gameplay90
Visualisierung95
Story & Integration95
Genre-Wertung100
Feedback100
Positiv
Atemberaubende Atmosphäre/Story
Hunderte Stunden Spielzeit
Perfektioniertes Kampfsystem
Negativ
Steuerung etwas träge außerhalb des Kampfes
Der vorerst leider letzte Teil der Serie
96