Mass Effect ist eine spannende und epische Reise durch unsere Galaxie, voller Abenteuer, bietet eine großartige und epische Geschichte, glaubwürdige Charaktere und Orte an die man gerne einmal in unserer Wirklichkeit reisen würde. Heute nenne ich euch fünf Gründe weshalb jeder Fan von Sci-Fi oder Rollenspielen, bzw. Shootern, die Mass Effect Trilogie gespielt haben sollte.

Die Auflistung an Gründen für die gesamte Trilogie spiegelt einzig und allein meine Meinung wieder. Zudem versuch ich es so weit es geht zu vermeiden etwas Wichtiges zu verraten. Doch jetzt ist Schluss mit langen Vorreden, nun geht es los!

 

Die Spielwelt

Mass Effect 1-3 spielt im Jahre 2183, also wird kein bisher lebender Mensch, zumindest gehe ich davon aus, die Ereignisse von Mass Effect live miterleben. War natürlich nur ein Scherz. Doch zu dieser Zeit ist es in Mass Effect möglich durch den interstellaren Raum zu fliegen und die Milchstraße dank der Massenportale, Portale die mit einander verbunden sind und so eine schnelle Reise durch die Galaxie ermöglichen, zu durchqueren. Dadurch gelangt man als Commander Shepard an die unglaublichsten Orte in der Galaxie. Egal ob die Citadel, Omega oder Rannoch. Viele dieser Orte werden euch im Gedächtnis bleiben. Daran ist die Inszenierung nicht ganz unschuldig, denn besonders das erste Mal die Citadel zu sehen ist schon ein einmaliges Erlebnis. Klar gibt es auch langweilige Gegenden und Planeten, doch letztendlich macht es sehr viel Spaß diese Spielwelt zu bereisen.

 

Die Musik

In einer alten Top Liste, die es heute nicht mehr auf der Seite gibt, hab ich einst die besten Soundtracks aufgelistet die es in Videospielen jemals gab (Stand 2013). Mass Effect war mit der gesamten Reihe unangefochten auf Platz 3. Einen Platz der bei mir nur schwer zu erreichen ist, denn ich lege viel Wert auf die musikalische Untermalung in Spielen, aber auch in Serien oder Filmen. Der Soundtrack der gesamten Reihe ist unglaublich gut gelungen und fängt die unterschiedlichen Szenarien und Ereignisse perfekt ein. Themes wie Suicide Mission, An End Once and For All, Leaving Earth und viele andere sind einzigartig und schlichtweg perfekt eingesetzt. Der Soundtrack bringt in den richtigen Moment die Epic der Story mit, die Trauer sollte etwas schlimmes passiert sein und auch die Freuden an den guten Dingen wird so gut wie in kaum einem anderen Spiel mit der Musik eingefangen und in audiovisueller Art herübergebracht.

Hinweis: Während dem Autofahren ist es nicht so gut, wenn man Suicide Mission hört und man anfängt nur noch an das Spiel und die dazugehörige Stelle im Spiel zu denken. Eure Teilnehmer im Straßenverkehr werden es euch nicht danken, solltet ihr das tun.

 

Die Charaktere

BioWare hat in ihren sämtlichen Reihen wohl die meisten Charaktere in der Spieleindustrie geschaffen, an die man sich nachdem durchspielen noch erinnern kann und die man gerne als Buddys im echten Leben hätte. Mass Effect hat jedoch mit Abstand die besten, die BioWare je geschrieben hat. Fast sämtliche Crewmitglieder, aber auch Gegenspieler wie der Illusive Man, sind sympathetisch und besonders glaubhaft geschrieben. Ganz vorne stehen bei mir Garrus, Javik, Tali, Legion, Kasumi, Wrex und Liara. Wenn man mit Garrus, einer der besten Scharfschützen und besten Kampfkumpanen der Galaxie, zum Spaß testen möchte wer der bessere Scharfschütze ist oder man miterleben darf wie Tali sich auf sehr humorvolle Art betrinkt, dann fühlen sich diese Charaktere lebendig an und zeigen eine besondere Nähe, die kaum realer sein kann. Die persönlichen Geschichten der Charaktere tragen ebenfalls dazu bei und selbst Commander Shepard ist eine Person die man gerne spielt, über die gesamte Trilogie hinweg. Auch anfängliche Nebenfiguren wie der Pilot Joker oder die KI EDI beweisen viel Sinn für Humor und werden zu wichtigen Charakteren. Allgemein ist die gesamte Crew der Normandy, das Schiff in allen drei Spielen, äußerst gut geschrieben und man ist gerne ihr Anführer und führt sie in den unausweichlichen Krieg der da kommen mag.

 

Die Story

Die Geschehnisse von der Mass Effect Trilogie suchen von Beginn an ihres gleichen. Man fängt nicht als kleiner unbekannter Mann oder Frau im Militär der Menschen an. Stattdessen ist man bereits hoch im Rang angesehen und gehört zum N7 Programm, einer Special Force der Allianz, des Menschlichen Militärs, und Anwärter ein Spectre, Agent des Citadel-Rat, zu werden. Auf der ersten Mission überschlagen sich bereits die Ereignisse. Ein Artefakt von den, aus unbekannten Gründen ausgerotteten Rasse, Protheaner wird gefunden, ein Spectre wird ermordet von einem anderen Spectre mit dem Namen Saren und ein gewaltiges, unbekanntes Raumschiff von unfassbarerer Größe wird gesichtet. Dabei handelt es sich dabei nur um die erste halbe Stunde von Mass Effect. Was danach im Spiel und zusätzlich in Mass Effect 2 und 3 folgt ist fantastisch geschrieben und bildet zusammen eine der besten Storys in der Spieleindustrie. Fragt sich nur wann der Stoff (endlich) originalgetreu verfilmt wird. Doch die Story hat auch einen Haken, denn das Ende von Mass Effect 3 ist nicht sonderlich gut und mehr oder weniger unwürdig. Wobei es auch leicht darauf ankommt, welches Ende ihr habt.

 

Die Epicness

Dieses Wort wird aktuell viel zu inflationär benutzt. Heutzutage ist alles episch, aber nein! Episch ist allein gegen einen Reaper zu kämpfen, episch ist der finale Kampf gegen die Reaper, episch ist das Ende von Mass Effect 2. Diese Trilogie symbolisiert für mich was wirklich episch ist und was ich hier aufzähle ist nur die Spitze des Eisberges. Die gesamte Reihe bringt so viele Emotionen rüber wie kaum eine andere Spieleserie, unter anderem ein Grund weshalb ich sie so sehr schätze und ich sie für die beste Franchise in der Branche ansehe. Wer auf bandbrechende Inszenierung und große Momente steht, der wird nicht drum herum kommen diese Reihe als wahrlich episch zu betrachten. Zu gerne würde ich euch vieles hier erzählen, doch das würde einiges vorwegnehmen und diese Momente will ich wirklich euch überlassen. Ihr werdet mir danken.

 

So das war meine Auflistung weshalb ihr diese gesamte Reihe spielen solltet. Dabei gibt es sogar noch mehr Gründe, unter anderem die Lore, die Völker, das Gameplay und noch einiges mehr. Doch dabei lasse ich es nun. Sollte ich euch dazu gebracht haben in den nächsten Laden zu rennen, okay es ist Sonntag, oder es über Origin zu kaufen, dann wünsche ich euch mit den Spielen wunderbare Stunden voller einzigartiger Momente, an die ihr noch lange erinnern werdet. Vielleicht sogar bis zum Ende eures hoffentlich langen Lebens.